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Mensch Umwelt Alkohol

Eugenia Kowalska

Tekst do wykorzystania
w klasach wy¿szych liceum
(poziom zaawansowany).

Mensch – Umwelt – Alkohol im Gleichgewicht

Der Mensch, seine Umwelt und auch der Alkohol sind drei Faktoren, zwischen denen es Verbindungen und Wechselwirkungen gibt.

Niemand lebt  allein  vor sich hin.  Jedes „Ich”, in seiner einmaligen Art, wird von seiner Umwelt beeinflusst. Und nicht nur das. Der einzelne übt auch Einfluss auf die anderen Menschen aus, die zu seiner Umwelt gehören.

In unserer Gesellschaft ist Alkohol für die meisten  etwas ganz Selbstverständliches. Wenn man jemanden fragen würde, warum er Bier, Wein, Schnaps oder anderen Alkohol trinkt, würde man sicher hören: „weil’s eben schmeckt”. Außerdem wirkt Alkohol in kleinen Mengen zunächst anregend. Da bauen sich Hemmungen ab, da redet sich’s leichter und die Stimmung steigt.

Eine ausgewogene Wechselwirkung zwischen den drei Faktoren: Der Mensch, der sich in seiner Umwelt wohlfühlt, der Freude am Zusammensein mit anderen hat. Gemeinsam wird   Alkohol getrunken, man verbringt ein paar unterhaltsame Stunden miteinander. Am nächsten Tag läuft alles wie gewohnt – das Leben ist im Gleichgewicht.

In diesem Gleichgewicht befindet sich ein Mensch:

  • wenn er ein gesundes Verhältnis zu seiner Umwelt hat,
  • wenn er sich in seiner Familie und in seinem Freundeskreis geborgen fühlt,
  • wenn er vor seinen Problemen nicht davonlaufen muss, weil er Lösungsmöglichkeiten sieht,
  • wenn er mit seinen Eigenarten leben kann, weil er sich weder überschätzt noch unterschätzt.

So ein Gleichklang zwischen dem eigenen „Ich“ und der Umwelt ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass man lernt, mit Alkohol vernünftig umzugehen.

Vernunft – also die Fähigkeit, bewusst und besonnen zu handeln – ist etwas, das wachsen muss, wie wir selbst. Genau, wie man von einem Kleinkind nicht erwarten kann, dass es sich im Straßenverkehr „vernünftig“  verhält, so kann man auch von einem sehr jungen Menschen noch keinen „vernünftigen Umgang mit Alkohol“ erwarten. Erst wenn jemand anfängt, sich selbstständig  in seiner Umwelt zurechtzufinden, wenn man als Jugendlicher beginnt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen – dann bildet sich allmählich die Grundlage dafür, dass man auch zum Alkohol eigenverantwortlich mal „ja“ und mal „nein“ sagen kann.

Mit sich selbst, mit der Umwelt und mit Alkohol klarzukommen, das bedeutet auch, die Gefahren zu erkennen, die mit dem Alkoholkonsum verbunden sind.

Wer immer nüchtern abwagen kann, was er trinkt, wann er trinkt und wie viel er trinkt, hat die besten Chancen, das Gleichgewicht zu wahren.


Publikacja umieszczona w Serwisie Publikacji Nauczycieli ODA, rok szk. 2004/2005

 
 

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